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Reifenwechsel XXL

Hochbetrieb beim Verdener Unternehmen Emigholz Reifen- & KFZ-Service

 

Ralf Immoor, Kundenbetreuer Nutzfahrzeugreifen, und der angehende Meister Bastian Jelinski haben alle Hände voll zu tun. Denn während nach Ostern viele Autofahrer selber ihre Reifen am Pkw wechseln, haben Fahrer von Nutzungsfahrzeugen  insbesondere von Lkw –nicht die Möglichkeit, dies eigenständig zu machen.


Haben im Gebäude die Arbeiter noch die Möglichkeit, die Autos mit einer Hebebühne hochzufahren und somit die Reifen leicht zu wechseln, schraubt draußen bei typisch wechselhaften Aprilwetter Mitarbeiter Bastian Jelinski an größeren Gefährten herum. Nachdem der blaue Arbeitskleidung und Ohrenschützer tragende Jelinski gerade erst die jeweils 200 bis 250 Kilogramm schweren Reifen eines Radladers, dessen Räder noch recht verdreckt von der getanen Arbeit sind, gewechselt hat, muss der Angestellte des Unternehmens direkt zu seinem nächsten Auftrag schreiten.


Je größer das Fahrzeug, umso schwerer seien auch einige der benötigten Werkzeuge. Beim besagten Radlader „beträgt allein der Durchmesser jedes Reifens 100 bis 120 Zentimeter“, erklärt Ralf Immoor, dessen Unternehmen es bereits seit mehr als 90 Jahren gibt. Die Reifen der noch größeren Variante des Radladers würden sogar um die 800 Kilogramm das Stück wiegen, erklärt der Kun-denbetreuer auf dem Außengelände.


Ab einem Reifendurchmesser von 1,60 Meter sei es sogar Vorschrift, dass eine zweite Person bei der Arbeit helfe, erzählt Jelinski, der seit zehn Jahren in dem Beruf arbeitet. Nachdem er den Lkw aufgebockt und einen zusätzlichen Metallbock nach vorne geholt hat, kann er binnen einer Minute die Radmuttern am linken vorderen Lkw-Reifen lösen, um anschließend den schweren Koloss herauszuhebeln und wegzurollen. „Das ist schon richtige Arbeit“, sagt Jelinski, der zur Bewältigung der schweren Arbeit regelmäßig ins Fitnessstudio gehe.


Den Reifenwechsel von noch größeren Fahrzeugen übernehme ein mobiles Team direkt auf den Baustellen, erzählt Immoor. Derzeit beschäftigt die Firma, die auch einen europaweiten 24-Stunden-Pannenservice anbietet, knapp 220 Angestellte. „Das Höchste waren bisher 14 Aufträge nachts in einer Woche“, sagt Jelinski nach getaner Arbeit.

Für das kommende Jahr sucht das Unternehmen noch Auszubildende in mehreren Bereichen.

 

von Björn Hake (Fotos) und Philipp Zehl (Text)

Quelle: Weser Kurier 

Veröffentlicht im Achimer Kurier und Verdener Nachrichten am 12. April 2021.